Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt -Außenstelle Mitte-

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Inhalt: Allgemeines

Der tiefgreifende Wandel in der Struktur der Binnenschifffahrt - Übergang vom Schleppverband zum selbstfahrenden Motorgüterschiff und zum Schubverband, Erhöhung der Geschwindigkeiten und der Tragfähigkeit durch Vergrößerung der Abmessungen und des Tiefganges - war der entscheidende Grund für den Ausbau des Mittellandkanals mit seinen Stich- und Verbindungskanälen.

Ein weiterer Grund war das ständige Anwachsen der Güterverkehrsmenge und die nach Fertigstellung des Elbe-Seitenkanals - dem Anschluss der Häfen Hamburgs und Lübecks an das westdeutsche Wasserstraßennetz - erwartete und heute zum Teil schon eingetretene Verkehrssteigerung.


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Im Zuständigkeitsbereich der GDWS Standort Hannover werden folgende Aus- und Neubauaufgaben wahrgenommen:


Der Umfang der Arbeiten zum Ausbau des Mittellandkanalses kommt in folgenden Zahlen zum Ausdruck:


Die Verbreiterung und Vertiefung des Kanalbettes bedingt die Anpassung der vorhandenen Kreuzungsbauwerke. Mehr als 400 Brücken und Tunnel für den Bahn- und Straßenverkehr sowie fast 200 Düker und Durchlässe für Gewässer sowie etwa 300 Kreuzungen mit Ver- oder Entsorgungsleitungen sind bzw. waren zu erneuern, umzubauen oder - bedingt durch Zusammenlegung - ersatzlos abzubrechen. Zur Überquerung von Weser und Leine wurden zweite Fahrten mit insgesamt drei Kanalbrücken errichtet.

Insgesamt sind/waren im Zuge des Mittellandkanal- und Stichkanalbaus 11 Schleusen sowie 9 Sicherheitstore anzupassen bzw. neuzubauen.

Mit der Stadtstrecke Hannover wurde Mitte 2000 der Ausbau des Mittellandkanals von Bergeshövede (km 0) bis zur Schleuse Sülfeld (km 236) fertiggestellt.

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